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PV Versicherung

Ist deine Photovoltaikanlage wirklich vollständig abgesichert?

Das richtige Investment muss auch abgesichert werden

Eine Photovoltaikanlage ist eine langfristige Investition. Neben den Solarmodulen gehören häufig auch Wechselrichter, Batteriespeicher oder eine Wallbox dazu. Dadurch können schnell Werte von mehreren zehntausend Euro entstehen.

Viele Eigentümer gehen davon aus, dass ihre Anlage automatisch vollständig über die Wohngebäudeversicherung geschützt ist. Ob das tatsächlich der Fall ist, hängt jedoch vom jeweiligen Tarif und den vereinbarten Leistungen ab. Gerade bei Überspannung, Tierbiss, technischen Schäden oder Ertragsausfall können Unterschiede bestehen.

Mit dem kostenlosen PV-Rechner erhältst du eine erste Einschätzung und kannst direkt prüfen, welche Absicherung für deine Anlage möglich ist.

Welche Risiken können eine Photovoltaikanlage beschädigen?

Eine Photovoltaikanlage ist das ganze Jahr Wind und Wetter ausgesetzt. Hinzu kommen technische Komponenten und elektrische Anlagen, die ebenfalls beschädigt werden können. Je nach Schaden können schnell Reparatur- oder Ersatzkosten im vier- oder sogar fünfstelligen Bereich entstehen.

Blitz & Überspannung
Ein Blitzeinschlag oder eine Überspannung kann Wechselrichter oder andere elektrische Komponenten beschädigen.

Sturm & Hagel
Extreme Wetterereignisse können Solarmodule beschädigen oder zerstören.

Tierbiss
Marder oder andere Tiere können Kabel beschädigen und zu Ausfällen der Anlage führen.

Schäden durch Fehlbedienung

Ein Bedienfehler bei Wartung, Reinigung oder Einstellungen kann Schäden an der Anlage verursachen. Ob solche Schäden versichert sind, hängt vom jeweiligen Versicherungsschutz ab.

Schäden am öffentlichen Stromnetz

Technische Störungen oder Rückwirkungen aus dem Stromnetz können zu Schäden an Wechselrichter oder weiteren Komponenten führen. Nicht jeder Vertrag deckt diese Risiken gleichermaßen ab.

Schäden gegenüber Dritten

Löst sich beispielsweise ein Modul bei Sturm oder entsteht durch den Betrieb der Anlage ein Schaden auf einem Nachbargrundstück, können Schadenersatzansprüche entstehen. Hierfür ist in der Regel keine Wohngebäudeversicherung zuständig.

Eigenschäden an der Anlage

Nicht jeder Schaden entsteht durch Sturm oder Feuer. Auch technische Defekte oder andere unvorhergesehene Ereignisse können hohe Reparaturkosten verursachen. Ob und in welchem Umfang diese abgesichert sind, sollte geprüft werden.

Wohngebäudeversicherung allein reicht nicht!

Das richtige Investment muss auch abgesichert werden

Wenn du gerade viel Geld in dein Haus investierst und auch dabei an deine PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox denkst, reicht Standard nicht!

Mit eine mangelnden Absicherung kann dein Schaden weit über den Investitionsbetrag hinausgehen.

Deshalb solltest du folgende Absicherungen habe:

1

Montageversicherung

Die Montageversicherung schützt Ihre PV-Anlage während der Bauphase vollständig. Standard-Wohngebäudeversicherungen decken Montageschäden nicht ab. Bei Hagel oder Dachschäden während der Installation entstehen Kosten von 20.000 bis 50.000 €. Für eine 10-kWp-Anlage mit 18.000 € Baukosten sichert diese Versicherung Ihr Investment ab 58 € pro Jahr.

2

Betreiberhaftpflicht

Die Betreiberhaftpflicht übernimmt Schäden an Dritten durch Ihre PV-Anlage. Ein defektes Kabel kann Brand beim Nachbarn auslösen – Sie haften nach § 823 BGB privat für 15.000 bis 50.000 €. Auch falls Module ein Nachbarauto beschädigen, fallen sofort 5.000 € an. Diese Police bietet 5 Mio. € Deckung ab 42 € jährlich.

3

Minderertrags- versicherung

Die Minderertragsversicherung erstattet verlorene Einspeiseeinnahmen bei Anlagenstillstand. Ein Wechselrichterausfall stoppt Ihre 10-kWp-Anlage komplett. Bei 2 € pro kWp und Tag Ausfall entstehen 20 € pro Tag, 140 € pro Woche oder 600 € pro Monat Verlust. Die Waldenburger zahlt 2 €/kWp/Tag – für 10 kWp nur 120 € Prämie pro Jahr.

Was ist alles (nicht) abgedeckt?

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